Technische Anschlussbedingungen (TAB)

Als Netzbetreiber sind wir für den sicheren und stabilen Betrieb unserer Netze verantwortlich. Dies gelingt nur, wenn sich die Einspeisungen in die Netze mit den Ausspeisungen aus den Netzen jederzeit im Gleichgewicht befinden.

Um Rückwirkungen aus den Kundenanlagen und Schwankungen der physikalischen Größen an den Einspeisestellen zu vermeiden, wurden mit den "Technischen Anschlussbedingungen" für jede Sparte entsprechende Mindeststandards geschaffen.

 

Die TAB 2007 Ausgabe 2011, herausgegeben vom BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. bildet zusammen mit den Hinweisen des VBEW - Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e.V. und den Hinweisen der Stadtwerke Rosenheim Netze GmbH die Grundlage der Zusammenarbeit zwischen Elektroinstallationsunternehmen, Elektroprojektanten und unserem Unternehmen.

 

Bei Ausführung und Betrieb einer Trinkwasseranlage sind folgende Punkte zu beachten:

  • die DVGW-TRWI-DIN 1988, EN 1717
  • das DVGW-Regelwerk sowie weitere anerkannte Regeln der Technik
  • die Herstellerangaben
  • der AVBWasserV bzw. die jeweils gültige Wasserabgabesatzung
  • der Installateurvertrag
  • Darüber hinaus sind auch die zusätzlichen Auflagen des zuständigen WVU zu berücksichtigen.

Alle verwendeten Materialien und Geräte müssen mit dem DIN-, DVGW- bzw. CE-Zeichen und ggf. mit Registriernummern gekennzeichnet sein. Das WVU übernimmt keinerlei Haftung für die erstellte Anlage. Die im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis anfallenden Daten können vom WVU zum Zwecke der Datenverarbeitung gespeichert werden.

Hausanschluss

Um das Verteilungsnetz, den Hausanschluss sowie die Zähl- und Messeinrichtung leistungsgerecht auslegen zu können, benötigen wir zur Erstellung eines Kostenangebotes eine Anmeldung zum Hausanschluss mit folgenden Anlagen:

  1. Lageplan im Maßstab 1:1000
  2. Grundrissplan im Maßstab 1:100 mit eingezeichnetem gewünschten Hausanschluss- und Zählerplatz
  3. Höhenschnitt vom Gebäude im Maßstab 1:100
  4. Schemaplan der geplanten Anlage (sofern vorhanden)
  5. Zustimmungserklärung des Grundstückseigentümers
    (nur notwendig, sofern der Grundstückseigentümer nicht mit dem Anschlussnehmer identisch ist.)

Während der Bauphase gelten unsere Allgemeinen Bedingungen zur Erstellung von Hausanschlüssen.

Mindestens 5 Werktage vor der Inbetriebnahme sendet uns ein in unser Installateurverzeichnis eingetragenes Wasserinstallationsunternehmen eine unterschriebenen Inbetriebsetzungsauftrag.

 

Dokumente
TAB Wasser25.05 KB

Diese Technischen Anschlussbedingungen Fernwärme (TAB Fernwärme) wurden aufgrund des § 4 Abs. 3 und § 17 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Fernwärme (AVB-FernwärmeV) festgelegt und sind vom Kunden (Anschlussnehmer) zu beachten.

Die TAB Fernwärme gelten für die Planung, die Errichtung und den Betrieb von Anlagen, die an das heißwasserbetriebene Fernwärmeversorgungsnetz der Stadtwerke Rosenheim Netze GmbH angeschlossen sind oder angeschlossen werden. Sie sind Bestandteil des zwischen dem Anschlussnehmer (Kunden) und der Stadtwerke Rosenheim Versorgungs GmbH abgeschlossenen Fernwärme Netzanschluss- und Versorgungsvertrages. Die TAB Fernwärme findet Anwendung für neu an das Fernwärme-Verteilnetz anzuschließende Anlagen als auch bei Umbaumaßnahmen bzw. Veränderungen an bestehenden Anlagen.